Kriechtiere

Die Reptilien (Reptilia) oder Kriechtiere (lat. reptilis „kriechend“) bilden eine Klasse der Wirbeltiere am Übergang zwischen den niederen (Anamnia) und höheren Wirbeltieren (Amnioten). Als phylogenetisches Taxon, also als geschlossene Abstammungsgruppe, müssten sie auch die Vögel enthalten. In der hier wiedergegebenen klassischen Zusammenstellung sind die Reptilien entsprechend keine natürliche Gruppe, sondern ein paraphyletisches Taxon, weil sie nicht alle Nachkommen ihres letzten gemeinsamen Vorfahren enthalten. Das Taxon „Reptilien“ ist demnach nicht mehr als wissenschaftlich gültig anzusehen, sondern nur noch als eine Beschreibung sich morphologisch ähnelnder Tiere.

 

Reptilien besitzen einen Schwanz, Hornschuppen-Haut und vier Beine (bei Schlangen und einigen Echsen zurückgebildet). Sie sind Lungenatmer. Reptilien legen Eier (Oviparie), gebären lebende Junge (Viviparie) oder sind eierlebendgebärend (Ovoviviparie) und sie bilden - im Gegensatz zu den Amphibien - kein Larvenstadium aus. Reptilien sind ektotherme und wechselwarme (poikilotherme) Tiere, die ihre Körpertemperatur soweit wie möglich durch Verhalten regulieren (z. B. Sonnenbaden).

 

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Reptilien fällt in das Gebiet der Herpetologie. Das Wissen um ihre Pflege und Zucht inTerrarien bezeichnet man als Terraristik oder Terrarienkunde, die ein Teil der Vivaristik ist.

 

 

Quelle Text Kriechtiere: Wikipedia Deutschland

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