Gnadenhof Knittelfeld

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Gnadenhof Knittelfeld

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Aus für Knittelfelder Tierheim

Nach 33 Jahren ist der "Gnadenhof" in Knittelfeld zu. Heim entspricht nicht den EU-Richtlinien. Tierschützerin kämpft für ein neues Heim.

 

Eine Ära ist in Knittelfeld zu Ende gegangen. Seit 1974 gab es das Tierheim "Gnadenhof" in Knittelfeld, am Sonntag wurden die letzten fremden Tiere von dort abgeholt. "Jetzt bleiben mir nur noch die eigenen Tiere", seufzt Friedrich Steinhauser - das sind immerhin noch fünf Hunde, elf Pferde, ein Esel, zwei Ziegen und vier Meerschweine. 

 

Gute Zeiten


"Zu den besten Zeiten waren bei uns bis zu 110 Hunde untergebracht", so Steinhauser. Betreiberin des Gnadenhofes war seine Mutter Rosemarie, die vor wenigen Wochen verstarb. 

 

Verwahrlost


Amtstierarzt Johann Pletz begründet, warum ab sofort keine Tiere mehr aufgenommen werden dürfen: "Der Gnadenhof ist relativ verwahrlost und entspricht nicht den Anforderungen der EU. Außerdem hat Herr Steinhauser nicht die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung, um ein Tierheim betreiben zu dürfen." In der Region gibt es nun kein Tierheim mehr. Pletz verweist auf Ausweichmöglichkeiten wie Trieben, Kapfenberg oder Graz. 

 

Bemühungen


Seit längerer Zeit gibt es Bemühungen, ein neues Tierheim in Knittelfeld oder Judenburg zu errichten. Noch ist allerdings die Finanzierung nicht klar. Die Knittelfelderin Susanne Seidl, die selbst viele Jahre im Gnadenhof mitarbeitete, setzt sich für den Neubau ein: "Ich werde alles daran setzen und versuchen, den Verantwortlichen die Wichtigkeit eines raschen Neubaues klar zu machen", erklärt Seidl. 

 

Zukunft

 

Währenddessen sinniert Friedrich Steinhauser über seine eigene Zukunft. Der 58-Jährige lebt von seiner Pension und will das Anwesen erhalten. Sein Traum: "Eine Tierpension, in der Leute ihre Tiere abgeben können, während sie zum Beispiel auf Urlaub sind."

 

 

 

Quelle: Kleine Zeitung (Österreich) 20.11.2007